Glück und Pech so nah beieinander – Kornfeil Platz 7, Pulkkinen stürzt

Glück und Pech so nah beieinander – Kornfeil Platz 7, Pulkkinen stürzt

Pressemitteilung Rennen San Marino GP

Nach einem absolut verrückten Rennen, bei dem nur 15 von 31 Fahrern die Zielflaggen sahen, freut sich Jakub Kornfeil über die zweiten Punkte der Saison. Pulkkinen stürzt in der letzten Kurve und klassifiziert sich trotz guter Leistungen bei schwierigen Bedingungen nicht.

 

Das Motto auf dem Misano World Circuit Marco Simoncelli war an diesem Rennsonntag „Auf Sonnenschein folgt Regen“.
Im Nassen immer gut unterwegs hatte Jakub Kornfeil zunächst einmal Pech. Ein Sturz ließ ihn im Grid weit zurückfallen, doch die gestartete Aufholjagd endete mit Platz 7 dann doch erfolgreich.
Pulkkinen schien bis zum Schluss auf Punktekurs, stürzte auf Platz 13 liegend jedoch in der letzten Kurve.

 

Nachdem insgesamt sieben Fahrer wegen „unverantwortlichen Fahrens“ im Grid strafversetzt wurden, konnte Kornfeil anstatt von Rang 20 als 15. ins Rennen gehen.
Schnell schob sich der erfahrene Peugeot Motocycles SAXOPRINT-Pilot über Platz 13 bis auf Position acht vor. Dann der Schreckmoment – Kornfeil stürzte, konnte das Rennen aber wieder aufnehmen und reihte sich auf Position 25 ein.
Viele Stürze, aber auch ein konzentriertes Rennen mit konstant schnellem Rhythmus von Kornfeil bescheren ihm am Ende den siebten Platz.

 

Auch Teamkollege Pulkkinen durfte auf dem Grid nach vorn rücken und von Platz 27 starten. Dort biss sich der junge Finne fest und machte, dank einer beherzten Fahrt aber auch aufgrund der Stürze Platz um Platz gut.
Acht Runden vor Schluss war der Rookie dann sogar in den Top15 zu finden. Doch das Glück war nicht auf Pulkkinens Seite.
In der letzten Kurve stürzte er und kam schiebend über die Ziellinie – allerdings nicht innerhalb der vorgeschriebenen fünf Minuten, worauf hin er disqualifiziert wurde.

 

 

Ergebnis Rennen Moto3TM
1. R: Fenati | ITA | HONDA
2. J. Mir | SPA | HONDA
3. F. Di Giannantonio | ITA | HONDA
……
7. J. KORNFEIL | CZE | PEUGEOT

DNF P. PULKKINEN | FIN | PEUGEOT

 

 

Fotoquelle: © [2017] Peugeot Motocycles SAXOPRINT | F.Kirn

 

Alle Fotos dürfen unter Verwendung der angeführten Fotoquelle kostenlos verwendet werden. Auf Anfrage haben wir noch mehr Fotos zur Auswahl. Wir würden uns über ein Belegexemplar Ihrer Veröffentlichung freuen.

Jakub Kornfeil
Rider

#84 (P7):

„Nach dem Warm-up hatte ich ehrlich gesagt kein allzu gutes Gefühl für das Rennen. Ich hatte einige Probleme mit dem Bike, aber meine Crew hat einen super Job gemacht und mir für das Rennen ein super Motorrad gegeben – ein riesen großes Dankeschön dafür. Wir haben einige Änderungen in der Front vorgenommen und damit habe ich mich sofort viel besser gefühlt. Ich dachte das kann ein wirklich gutes Rennen werden und dann kam der Sturz. Ich bin einfach sofort zu meinem Motorrad gerannt und konnte glücklicherweise weiterfahren. Daraufhin habe ich mich voll darauf konzentriert einen guten und schnellen Rhythmus zu finden und möglichst viele Fahrer zu überholen. Ich bin absolut glücklich mit Platz sieben und den zweiten Punkten der Saison.“

Patrik Pulkkinen
Rider

#4 (DNF):

„Ich bin unglaublich enttäuscht über den Ausgang des Rennens. An sich lief das Rennen ganz gut. Ich war in einer guten Position, obwohl ich ziemlich viele Schwierigkeiten mit meinem Motorrad hatte. Ich hatte absolut keinen Grip und war nur darauf konzentriert, dass Rennen ordentlich zu beenden. Ich kann nicht mal sagen wieso, aber mein Bike war in der letzten Runde sehr viel langsamer als normalerweise und dann ist mir einfach das Vorderrad weggerutscht. Ich wollte die Ziellinie unbedingt überqueren und habe geschoben, aber sie haben mich trotzdem disqualifiziert. Das macht es umso enttäuschender für mich.“

Florian Prüstel
Managing Director

„Das war wirklich ein Wochenende mit Höhen und Tiefen für uns. Die Trainings haben nicht so gut begonnen und auch das Warm-up heute war etwas schwierig, somit ist das Ergebnis heute umso erfreulicher. Das Rennen heute war komplett im Regen, weswegen wir gehofft hatten ein gutes Ergebnis einzufahren, aber der Sturz von Jakub hatte uns da erstmal die Hoffnung genommen. Am Ende hat er aber gezeigt, dass er es draufhat und endlich wieder Punkte eingefahren. Das macht uns wirklich glücklich und muss dem Team ein riesen großes Lob aussprechen – die haben wirklich tolle Arbeit geleistet. Für Patrik ist es umso enttäuschender, da er wirklich ein gutes Rennen gezeigt hat, aber am Ende nicht belohnt wurde.“