Kornfeil auf dem Sachsenring knapp an den Punkten vorbei

Kornfeil auf dem Sachsenring knapp an den Punkten vorbei

Pressemitteilung Rennen Sachsenring GP

Zum „GoPro Motorrad Grand Prix Deutschland“ haben die Fahrer von Peugeot Motocycles SAXOPRINT die Punkteränge knapp verpasst. Kornfeil kam als 18., Pulkkinen als 25. ins Ziel.

 

Mit den Plätzen 12 und 24 im Warm-up hat der Renn-Tag für das Team von Peugeot Motocycles SAXOPRINT gut angefangen und sogar das Wetter konnte positiv überraschen. Kein Regen und sogar etwas Sonnenschein – perfekte Bedingungen für den Heim-Grand Prix des sächsischen Rennstalls.
 
Von Startreihe sechs aus ins Rennen gehend glückte Kornfeil ein guter Start und er konnte sich sofort drei Plätze nach vorn auf Position 16 schieben. In einer großen Gruppe von 15 Fahrern musste der erfahrene Tscheche hart um jede Platzierung kämpfen. Unzählige Überholmanöver machten es im schwer die Punkteränge zu attackieren. Am Ende überquert Kornfeil die Ziellinie außerhalb der Punkteränge als 18ter.

Für den jungen Patrik Pulkkinen verlief das Rennen zunächst weniger positiv. Nach einem Frühstart wurde für ihn eine Durchfahrtsstrafe ausgesprochen. Nach dem er aus der Boxengasse zurückkam, musste er sich als Letzter einreihen. Auch wenn er die anfänglich 13 Sekunden Rückstand bis auf vier Sekunden verringern konnte, war eine bessere Platzierung als Position 25 außer Reichweite für den Finnen.
 

Das erklärte Ziel der nächsten Saisonpunkte verpasst, geht das Team der Moto3TM-Klasse nun in die Sommerpause. Mit neuer Energie soll es am 06. August in Brünn zurück auf die Strecke gehen.
 
 

Ergebnis Rennen Moto3TM
1. J. Mir | SPA | HONDA
2. R. Fenati | ITA | HONDA
3. M. Ramirez | SPA | KTM
……
18. J. KORNFEIL | CZE | PEUGEOT
25. P. PULKKINEN | FIN | PEUGEOT
 
 

Fotoquelle: © [2017] Peugeot Motocycles SAXOPRINT | R. Lekl | GP-Fever.de | F.Glänzel

Alle Fotos dürfen unter Verwendung der angeführten Fotoquelle kostenlos verwendet werden. Auf Anfrage haben wir noch mehr Fotos zur Auswahl. Wir würden uns über ein Belegexemplar Ihrer Veröffentlichung freuen.

Jakub Kornfeil
Rider

#84 (P18):
„Ich hatte diesmal einen richtig guten Start und konnte gleich einige Plätze gutmachen. Danach habe ich einfach nur probiert an meiner Gruppe dranzubleiben. Das hat auch gut geklappt, obwohl viele schnelle Piloten mit dabei waren. Trotzdem konnte ich die anderen nur sehr schwer überholen. Im Wasserfall sind die anderen immer wieder an mir vorbeigezogen und diese Positionen dann zurückzugewinnen war unheimlich schwierig. Ich musste viel kämpfen, konnte aber immerhin gute Rundenzeiten fahren. Die Top 15 Platzierung habe ich dann in der letzten Kurve verloren. Ich musste weitgehen und konnte meine Position nicht halten. Das ist wirklich schade. Dennoch Danke an das gesamte Team. Sie haben das ganze Wochenende einen tollen Job gemacht. Auch Danke an die alle Sponsoren die dieses Wochenende dabei waren.“

Patrik Pulkkinen
Rider

#4 (P25):
„Eigentlich war das Rennen von meiner Seite aus nicht schlecht – natürlich abgesehen vom Frühstart. Als ich mitbekommen habe, dass ich zu früh los bin war ich wirklich unglaublich sauer. Ich hatte eine gute Position und konnte mit Kent mithalten, sodass ich diesen Platz natürlich nicht aufgeben wollte. Als ich dann wieder zurück auf der Strecke war, war die letzte Gruppe bereits 15 Sekunden vor mir. Aber gerade deswegen wollte ich unbedingt wieder ranfahren und habe versucht zu pushen. Am Ende konnte ich den Rückstand auf nur noch vier Sekunden verringern. Das hat also gut funktioniert und das muss ich aus diesem Wochenende mitnehmen. Ich möchte mich bei meiner Crew, aber auch allen anderen die an diesem Wochenende hier waren, bedanken. Ich hatte wirklich ein tolles Wochenende in Deutschland. Jetzt müssen wir in der Pause hart arbeiten und uns gut auf die zweite Saisonhälfte vorbereiten.“

Florian Prüstel
Managing Director

„Mit dem Start und dem Großteil des Rennens von Jakub sind wir zufrieden. Er konnte lange bei den Top 15 mithalten und gute Rundenzeiten abliefern. Nur am Ende gibt es mit dem 18. Platz wieder keine Punkte für uns. Das ist schade, weil die Punkteränge diesmal wirklich zum Greifen nah waren. Wir hätten uns gefreut zu unserem Heim-Grand Prix Punkte einzufahren, aber so ist es jetzt. Wir müssen über den Sommer sehen, dass wir die Zeit nutzen und uns ausgiebig auf die nächsten Rennen vorbereiten. Patrik hatte zwar einen Frühstart, aber davon abgesehen, hat er ein gutes Rennen gezeigt. Diesmal konnte man seinen Willen und seinen Kampfgeist sehen. Seine Rundenzeiten waren über eine Sekunde schneller als die der vor ihm fahrenden. Ich denke, daher können wir mit einem guten Gefühl mit Patrik in diese Sommerpause gehen. Hiermit Danke an das Team und auch die Sponsoren die so zahlreich an den Sachsenring gekommen sind und uns unglaublich unterstützt haben.“