Top 20-Platzierung für Kornfeil im Qualifying

Top 20-Platzierung für Kornfeil im Qualifying

Pressemitteilung Qualifying Sachsenring GP

Zu Beginn trocken, am Ende nass. Die Piloten von Peugeot Motocycles SAXOPRINT Kornfeil und Pulkkinen taten sich zum Qualifying für den „GoPro Motorrad Grand Prix Deutschland“ schwerer als noch in den Trainingssessions und müssen so von den Plätzen 19 und 30 starten.
 

Wie schon so oft am letzten Rennwochenende in Assen ging auch an diesem Samstag der Blick immer wieder zum Himmel. Bringen die Wolken Regen oder nicht? Zum Qualifying, wie auch zum dritten Freien Training am Morgen, blieb die Strecke zunächst trocken. 15 Minuten vor Schluss der Qualifying-Session hielten die Wolken dann aber doch Nieselregen bereit.

Im Vergleich zur guten Trainingssession am Morgen, die Kornfeil mit Platz 14 abschloss, tat sich der erfahrene Tscheche zu Beginn des Qualifying recht schwer mit einer schnellen Zeit. In den letzten 20 Minuten arbeitete er sich dann aber stetig weiter an die Führenden heran und konnte die 1:27 -Marke knacken. Nach dem Einsetzen des Regens war für Kornfeil, im Gegensatz zu einigen anderen Fahrern, aber keine Zeitverbesserung mehr möglich. Mit seiner Bestzeit von 1:27.680 aus Runde 10 hat der Peugeot Motocycles SAXOPRINT im engen Moto3TM-Feld eine Sekunde Rückstand auf den Führenden und somit Position 19 inne.

Für Patrik Pulkkinen war das Ziel seine Zeit weiter zu steigern und besser und besser mit den schwierigen Kurven auf dem Sachsenring zurechtzukommen. Mit einer schnellsten Runde von 1:28.806 war der junge Finne zwar erneut um 0.3 Sekunden schneller, doch auch die anderen Piloten konnten etwas draufpacken. Im morgigen Rennen wird Pulkkinen damit von Position 30 aus ins Rennen gehen.
 

Der „GoPro Motorrad Grand Prix Deutschland“ wird für die Moto3TM-Klasse wie üblich in Europa um 11 Uhr gestartet. Dann heißt es Daumen drücken für eine erfolgreiche Aufholjagd.
 
 
Zeitenliste Qualifying Moto3TM
1. A. Canet | SPA | HONDA | 1:26.688
2. J. Mir | SPA | HONDA | 1:26.933 (+ 0.245)
3. N. Bulega | ITA | KTM | 1:26.981 (+ 0.293)
……
19. J. KORNFEIL | CZE | PEUGEOT | 1:27.680 (+ 0.992)
30. P. PULKKINEN | FIN | PEUGEOT | 1:28.806 (+ 2.118)

 

 
Fotoquelle: © [2017] Peugeot Motocycles SAXOPRINT | R. Lekl | M. Schumann

Alle Fotos dürfen unter Verwendung der angeführten Fotoquelle kostenlos verwendet werden. Auf Anfrage haben wir noch mehr Fotos zur Auswahl. Wir würden uns über ein Belegexemplar Ihrer Veröffentlichung freuen.

Jakub Kornfeil
Rider

#84 (P19, 1:27.680):
„Also zu Beginn war das Qualifying gut für uns. Wir waren bis der Regen kam immer im Bereich von Platz 14. Danach lief es leider nicht mehr ganz so positiv. Wir sind im nassen nochmal mit neuen Reifen raus und ich wollte noch eine schnelle Runde fahren, aber das hat am Ende nicht geklappt. Ich hatte einen guten Windschatten gefunden, aber mit den noch kalten Reifen konnte ich nicht mithalten. Positiv ist trotzdem, dass ich meine Rundenzeit im Qualifying verbessern konnte. Daran wollten wir arbeiten und diesmal hat das geklappt. Ich bin trotzdem zuversichtlich für das Rennen. Auf dieser Strecke kann man gut kämpfen und überholen. Ich kenne die Punkte an denen ich stark bin, also konzentriere ich mich darauf. Mit meinem Motorrad bin ich zufrieden und ich denke wir haben einen guten Rhythmus für das Rennen. Wir sind also gut vorbereitet.“

Patrik Pulkkinen
Rider

#4 (P30, 1:28.806):
„Leider ist es heute nicht so gelaufen wie erwartet. Anstatt einen weiteren Schritt nach vorne zu machen lief das Qualifying nicht besonders gut. Ich konnte meine Zeit zwar verbessern, aber eben nur minimal. Die anderen Fahrer sind auch schneller gewesen, sodass das am Ende zu wenig war. Ich habe versucht zu pushen aber ich hatte einen Fahrer vor mir den ich einfach nicht überholen konnte. Nun müssen wir uns zusammensetzen und sehen wo ich mich verbessern kann. Ich will morgen auf jeden Fall ein besseres Resultat erzielen.“

Florian Prüstel
Managing Director

“In den Freien Trainings haben wir eigentlich gute Ergebnisse gezeigt. Diese konnten wir im Qualifying aber nicht wirklich bestätigen. Die Fahrer konnten zwar beide ihre Rundenzeiten verbessern, aber nichtsdestotrotz fehlt uns bei Jakub eine Sekunde zum Führenden. Da ist man in diesem Feld eben sofort nur 20ter. Es ist schade im Heimrennen wieder von so weit hinten zu starten, aber wir werden kämpfen um vor heimischen Publikum eine gute Leistung zeigen zu können. Patrik hat sich in den Trainingssessions zunächst auch stetig verbessert aber im Qualifying ist die Lücke zu den Führenden einfach etwas zu groß. Im Rennen wird es dadurch natürlich schwierig für ihn aber es muss in seiner Gruppe einfach kämpfen und angreifen. Jetzt lassen wir uns überraschen, was das Wetter morgen bringt.“